In der Sommerpause findet nun zum vierten mal das Walter-Engel-Tunier in Ladenburg statt. In diesem Jahr nahmen zum ersten mal Gewichtheber aus Magstadt dor Teil. Das besondere an diesem Tunier ist, dass eine Platform im Freien vor der Lobdengauhalle in Ladenburg aufgebaut wird. Bei leichtem Wind und strahlendem Sonnenschein traten Lena Maurer, Manuel Tran und Markus Scharnowski an.
Nach dem es für Lena Maurer beim Aufwärmen in den Trainingsräumen des ASV Ladenburg nicht so rund lief, passt sie sich beim betreten der Wettkampfplatform dem Wetter an. Mit zwei sehr guten Reißversuchen an 55kg und 58kg stellte sie eine neue Bestleistung von 62kg auf. Im Stoßen machte sie dort weiter wo sie im Reißen aufgehört hatte. Sie brachte 68kg und 72kg ohne Probleme in die Wertung. Dann lies sie 75kg auflegen. Dies hatte sie bisher nur auf die Schultern umsetzen können. Heute war aber auch der Ausstoß kein Problem und so konnte sie sich im Stoßen und somit auch im Zweikampf mit 137kg sowie in der Relativwertung mit 82Punkten neue Bestleistung aufstellen. Mit diesem Ergebnis wurde sie Siegerin der Gewichtsklasse bis 63kg und nur knapp mit zwei Punkten Rückstand zweite in der Gesamtwertung der Frauen.
Als nächstes auf Magstadter Seite griff Markus Scharnowski in den Wettkampf ein. Er brachte knapp 4kg weniger auf die Waage als bei seinem letzten Wettkampf. Dennoch war der Eröffnungsversuch von 88kg im Reißen der bisher höchste in seiner Laufbahn. Welcher aber kein Problem für ihn darstellten. Im zweiten Versuch war er jedoch etwas unkonzentriert und musste 93kg hinter sich ablegen. Diesen Fehler konnte er im dritten Versuch korrigieren. Das bedeutete somit auch 11,3 Relativpunkte im Reißen was für ihn eine neue Bestleistung ist.
Im Stoßen eröffnete er mit 105kg. Steigerte im zweiten Versuch auf 112kg. Im dritten Versuch lies er eine neue Bestleistung von 117kg auflegen, aber leider war auch hier etwas unkonzentriert. Dennoch ist das Zweikampfergebnis von 205kg für ihn kein schlechtes Ergebnis, denn die daraus resultierenden 41,6 Relativpunkte sind neue Bestleistung. Nach der Sinclairwertung hätte er 250,1 Punkte erzielt was exakt seinem Ergebnis der letzten Bezirksmeisterschaft entspricht (bei höherem Körpergewicht und Zweikampfergebnis). Da ein Konkurrent kein gültigen Stoßversuch hatte durfte er sich über den zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 85kg freuen
Als letzter betrat Manuel Tran die Platform. Manuel ist vor kurzem erst nach Magstadt gezogen und nach einigen Monaten Pause vom Gewichtheben sein erster Wettkampf nach ca. 6 Monaten.
Im Reißen startete er mit 110kg. Die 115kg lies er sogar leichter aussehen als den Versuch zuvor. Die 120kg waren jedoch heute zu schwer.
Im Stoßen eröffnete er er vorsichtig mit 135kg. Entsprechend leicht lies er den Versuch aussehen in dem er das Gewicht ohne in die Hocke zu gehen umsetzte. Im zweiten Versuch steigerte er auf 145kg. Hierfür musste er nun in die Hocke gehen um sie anschließen gültig über den Kopf zu bekommen. Im dritten Versuch lies er das zweitschwerte Gewicht des Abends auflegen. Aber auch die 153kg meisterte er. Der letzte Versuch von Martin Renner an 157kg scheiterte jedoch somit hatte er den besten gültigen Versuch der Veranstaltung. Die 268kg im Zweikampf und die 76 Punkte sind ein sehr gutes Ergebnis wenn man den Anteil den Gewichtheben in seinem Training betrachtet.
Die Leistungen der Magstadter:
Lena Maurer (61,9kg Körpergewicht) 1. Platz (62kg Reißen/75kg Stoßen)
Markus Scharnowski (81,7kg) 2. Platz (93kg/112kg)
Manuel Tran (96,9kg) 1. Platz (115kg/153kg)
Sonntag, 10. August 2014
Dienstag, 3. Juni 2014
Medaillenregen in Nagold
Am letzten Tag im Mai fanden die Bezirksmeisterschaften im Gewichtheben des Bezirks Mittlerer-Neckar in Nagold statt. Die Magstadter waren dort mit insgesamt 6 Hebern vertreten.
Als erste betrat die Juniorin Lena Maurer die Wettkampfplattform. Sie eröffnete das Reißen mit einem sehr souveränen Versuch mit 55kg. Im zweiten Versuch stellte sie mit 58kg ihre Bestleistung ein. So konnte sie im dritten Versuch an 60kg gehen. Nach einem kräftigen Zug bekam sie die Hantel auch über den Kopf, nur gaben die Arme etwas nach, so dass sie diese nochmal durchdrücken musste. Dies ist gegen das Reglement und somit war die Versuch leider ungültig.
Im Stoßen lief der Wettkampf für Lena sehr ähnlich. Sie startete mit starken 68kg. Überzeugte auch mit 72kg, was wiederum eine eingestellte Bestleistung war. Dann ging es an 75kg, die sie gekonnt auf die Schultern umsetzte. Auch der Ausstoß schien ihr zu gelingen. Sie hatte die Hantel bereits über dem Kopf, jedoch hatte die Hantel eine vorwärts Bewegung, der sie nicht schnell genug nachgehen konnte. Insgesamt kann sie mit diesem Wettkampf jedoch sehr zufrieden sein. Sie hat ihre Bestleistungen eingestellt und das obwohl sie kurz zuvor im Urlaub war und sich nicht entsprechend vorbereiten konnte. Die 130kg Zweikampfleistung bedeuteten den ersten Platz in der Gewichtsklasse bis 63kg.
Als zweiter Magstadter ging Marcel Marongiu an die Hantel. Er begann das Reißen mit 65kg, steigerte dann auf 70kg. Im dritten Versuch riss er 75kg mit technisch hervorragender Durchführung über den Kopf. Beim Aufwärmen für das Stoßen meldete seine Schulter mangelnde Vorbereitung für diesen Wettkampf. So startete er mit sehr zurückhaltenden 70kg das Stoßen. Erst wollte er keinen weiteren Versuch mehr absolvieren, jedoch packte ihn dann sein Kämpferherz und vielleicht auch die Tatsache das der Fotograf noch kein Foto von ihm gemacht hat und ging an 80kg. Auch diese stellten kein Problem für ihn da. Nur der letzte Versuch von 90kg zeigte ihm sein Trainingsdefizit auf. Die resultierende Zweikampfleistung von 155kg bedeuteten den zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 62kg hinter dem übermächtigen Ion Jubirca mit einer Zweikampfleistung von 230kg.
Der Trainer, der Marcel das Gewichtheben in seiner Jugend beigebracht hat, hat hervorragende Arbeit geleistet. Auch wenn er nicht trainiert, hebt er technisch hervorragend und es macht Spaß ihm zu zuschauen.
Bei minimalem Trainingsaufwand, bleibt er dennoch weit hinter seinem Potential.
Nächstes Magstader an der Hantel war Zoran Culjac. Da auch er beruflich bedingt kaum trainieren konnte startete er mit vorsichtigen 70kg das Reißen. Diese stellte kein Problem für ihn da so konnte er sich an größere Aufgaben wagen. Als nächstes ging er an 80kg, welche er aber im zweiten Versuch hinter sich ablegen musste. Im dritten Versuch gelang es ihm dann die 80kg zu Reißen. Auch im Stoßen begann er mit konservativen 90kg. Diese sowie auch denn nächsten Versuch an 100kg meisterte er problemlos. 110kg konnte er gut auf die Schultern umsetzen, nur gelang es ihm nicht damit aus der Hocke aufzustehen. Da Zoran schon etwas älter ist, tritt Zoran in der Altersklasse bis 45 Jahre und 94kg an, welcher er gewann.
Auch Tobias Reichert kann ebenfalls berufsbedingt wenig trainieren. Dementsprechend war auch bei ihm der Anfangsversuch von 83kg relativ niedrig, aber auch kein Problem. Motiviert und angstichelt von Marcel Marongiu legte er aber dann einen Zahn zu steigerte auf 90kg. Im dritten Versuch zeigte er einen schönen Versuch mit 95kg. Im Stoßen zeigte sich das gleiche Spiel, diesmal durfte Joachim Schumacher der Antreiber für Tobias sein. Im ersten Versuch brachte er fast schon spielerisch 120kg über den Kopf. Im zweiten Versuch überzeugte er auch mit 125kg. Den letzten Versuch von 130kg konnte er zwar über Kopf bringen, sie aber nicht dort halten. Mit ein wenig Routine wäre das sicher drin gewesen. Die resultierenden 220kg im Zweikampf bedeuteten mit über 40kg Vorsprung Platz eins in der Gewichtsklasse bis 77kg.
Im Wechsel mit Tobias bestritt Markus Scharnowski das Reißen. Den ersten Versuch von 85kg riss er fast im Stand. Mit 90kg musste er dann in die tiefe Hocke. Im dritten Versuch gelangen ihm 95kg genauso gut wie zuvor die 90kg. Im Stoßen kann er jedoch nicht mit Tobias schritt halten. Er begann mit souveränen 105kg. Mit 110kg schluderte er etwas im Ausstoß, konnte dies aber durch Nachlaufen leicht ausgleichen. Im letzten Versuch ging er dann an 116kg die er mit etwas Kampf auch über Kopf brachte und somit eine neue Bestleistung im Stoßen und im Zweikampf (211kg) aufgestellt hat. Für ihn war die Konkurrenz jedoch zu stark und er belegte den dritten Platz in der Gewichtsklasse bis 94kg.
Als letzter startete Joachim Schumacher das Reißen. Er begann den Wettkampf mit 97kg. Steigerte sich dann auf 103kg und 105kg. Bei diesen Versuchen ging es mehr darum seinen Respekt für das Gewicht zu besiegen als seine körperliche Leistungsgrenze zu testen. Im Stoßen meisterte er 110kg und 115kg, mit denen er jedoch nicht sehr zufrieden war. Für ihn ist das nach einer langen Pause wegen einer Knieoperation ein hervorragendes Ergebnis. Um das operierte Knie nicht zu überfordern verzichtete er auf seinen letzten Versuch. In der Altersklasse bis 40 Jahre und der Gewichtsklasse bis 94kg bedeutete diese Leistung Platz eins.
Auch in der Mannschaftswertung durfte die Mannschaft bestehend aus Tobias Reicherst, Lena Maurer, Marcel Marongiu und Markus Scharnowski sich einen Preis für den ersten Platz abholen.
Die Leistungen der Magstadter:
Lena Maurer (62,4kg Körpergewicht) 1. Platz (58kg Reißen/72kg Stoßen)
Marcel Marongiu (58kg) 2. Platz (75kg/80kg)
Tobias Reichert (73,2kg) 1. Platz (95kg/125kg)
Markus Scharnowski (86,4kg) 3. Platz (95kg/116kg)
Zoran Culjac (90,8kg) 1. Platz (80kg/110kg)
Joachim Schumacher (93,3kg) 1. Platz (105kg/115kg)
Kompletter Wettkampf:
Als erste betrat die Juniorin Lena Maurer die Wettkampfplattform. Sie eröffnete das Reißen mit einem sehr souveränen Versuch mit 55kg. Im zweiten Versuch stellte sie mit 58kg ihre Bestleistung ein. So konnte sie im dritten Versuch an 60kg gehen. Nach einem kräftigen Zug bekam sie die Hantel auch über den Kopf, nur gaben die Arme etwas nach, so dass sie diese nochmal durchdrücken musste. Dies ist gegen das Reglement und somit war die Versuch leider ungültig.
Im Stoßen lief der Wettkampf für Lena sehr ähnlich. Sie startete mit starken 68kg. Überzeugte auch mit 72kg, was wiederum eine eingestellte Bestleistung war. Dann ging es an 75kg, die sie gekonnt auf die Schultern umsetzte. Auch der Ausstoß schien ihr zu gelingen. Sie hatte die Hantel bereits über dem Kopf, jedoch hatte die Hantel eine vorwärts Bewegung, der sie nicht schnell genug nachgehen konnte. Insgesamt kann sie mit diesem Wettkampf jedoch sehr zufrieden sein. Sie hat ihre Bestleistungen eingestellt und das obwohl sie kurz zuvor im Urlaub war und sich nicht entsprechend vorbereiten konnte. Die 130kg Zweikampfleistung bedeuteten den ersten Platz in der Gewichtsklasse bis 63kg.
Als zweiter Magstadter ging Marcel Marongiu an die Hantel. Er begann das Reißen mit 65kg, steigerte dann auf 70kg. Im dritten Versuch riss er 75kg mit technisch hervorragender Durchführung über den Kopf. Beim Aufwärmen für das Stoßen meldete seine Schulter mangelnde Vorbereitung für diesen Wettkampf. So startete er mit sehr zurückhaltenden 70kg das Stoßen. Erst wollte er keinen weiteren Versuch mehr absolvieren, jedoch packte ihn dann sein Kämpferherz und vielleicht auch die Tatsache das der Fotograf noch kein Foto von ihm gemacht hat und ging an 80kg. Auch diese stellten kein Problem für ihn da. Nur der letzte Versuch von 90kg zeigte ihm sein Trainingsdefizit auf. Die resultierende Zweikampfleistung von 155kg bedeuteten den zweiten Platz in der Gewichtsklasse bis 62kg hinter dem übermächtigen Ion Jubirca mit einer Zweikampfleistung von 230kg.
Der Trainer, der Marcel das Gewichtheben in seiner Jugend beigebracht hat, hat hervorragende Arbeit geleistet. Auch wenn er nicht trainiert, hebt er technisch hervorragend und es macht Spaß ihm zu zuschauen.
Bei minimalem Trainingsaufwand, bleibt er dennoch weit hinter seinem Potential.
Nächstes Magstader an der Hantel war Zoran Culjac. Da auch er beruflich bedingt kaum trainieren konnte startete er mit vorsichtigen 70kg das Reißen. Diese stellte kein Problem für ihn da so konnte er sich an größere Aufgaben wagen. Als nächstes ging er an 80kg, welche er aber im zweiten Versuch hinter sich ablegen musste. Im dritten Versuch gelang es ihm dann die 80kg zu Reißen. Auch im Stoßen begann er mit konservativen 90kg. Diese sowie auch denn nächsten Versuch an 100kg meisterte er problemlos. 110kg konnte er gut auf die Schultern umsetzen, nur gelang es ihm nicht damit aus der Hocke aufzustehen. Da Zoran schon etwas älter ist, tritt Zoran in der Altersklasse bis 45 Jahre und 94kg an, welcher er gewann.
Auch Tobias Reichert kann ebenfalls berufsbedingt wenig trainieren. Dementsprechend war auch bei ihm der Anfangsversuch von 83kg relativ niedrig, aber auch kein Problem. Motiviert und angstichelt von Marcel Marongiu legte er aber dann einen Zahn zu steigerte auf 90kg. Im dritten Versuch zeigte er einen schönen Versuch mit 95kg. Im Stoßen zeigte sich das gleiche Spiel, diesmal durfte Joachim Schumacher der Antreiber für Tobias sein. Im ersten Versuch brachte er fast schon spielerisch 120kg über den Kopf. Im zweiten Versuch überzeugte er auch mit 125kg. Den letzten Versuch von 130kg konnte er zwar über Kopf bringen, sie aber nicht dort halten. Mit ein wenig Routine wäre das sicher drin gewesen. Die resultierenden 220kg im Zweikampf bedeuteten mit über 40kg Vorsprung Platz eins in der Gewichtsklasse bis 77kg.
Im Wechsel mit Tobias bestritt Markus Scharnowski das Reißen. Den ersten Versuch von 85kg riss er fast im Stand. Mit 90kg musste er dann in die tiefe Hocke. Im dritten Versuch gelangen ihm 95kg genauso gut wie zuvor die 90kg. Im Stoßen kann er jedoch nicht mit Tobias schritt halten. Er begann mit souveränen 105kg. Mit 110kg schluderte er etwas im Ausstoß, konnte dies aber durch Nachlaufen leicht ausgleichen. Im letzten Versuch ging er dann an 116kg die er mit etwas Kampf auch über Kopf brachte und somit eine neue Bestleistung im Stoßen und im Zweikampf (211kg) aufgestellt hat. Für ihn war die Konkurrenz jedoch zu stark und er belegte den dritten Platz in der Gewichtsklasse bis 94kg.
Als letzter startete Joachim Schumacher das Reißen. Er begann den Wettkampf mit 97kg. Steigerte sich dann auf 103kg und 105kg. Bei diesen Versuchen ging es mehr darum seinen Respekt für das Gewicht zu besiegen als seine körperliche Leistungsgrenze zu testen. Im Stoßen meisterte er 110kg und 115kg, mit denen er jedoch nicht sehr zufrieden war. Für ihn ist das nach einer langen Pause wegen einer Knieoperation ein hervorragendes Ergebnis. Um das operierte Knie nicht zu überfordern verzichtete er auf seinen letzten Versuch. In der Altersklasse bis 40 Jahre und der Gewichtsklasse bis 94kg bedeutete diese Leistung Platz eins.
Auch in der Mannschaftswertung durfte die Mannschaft bestehend aus Tobias Reicherst, Lena Maurer, Marcel Marongiu und Markus Scharnowski sich einen Preis für den ersten Platz abholen.
Die Leistungen der Magstadter:
Lena Maurer (62,4kg Körpergewicht) 1. Platz (58kg Reißen/72kg Stoßen)
Marcel Marongiu (58kg) 2. Platz (75kg/80kg)
Tobias Reichert (73,2kg) 1. Platz (95kg/125kg)
Markus Scharnowski (86,4kg) 3. Platz (95kg/116kg)
Zoran Culjac (90,8kg) 1. Platz (80kg/110kg)
Joachim Schumacher (93,3kg) 1. Platz (105kg/115kg)
Kompletter Wettkampf:
Sonntag, 18. Mai 2014
Zwei mal Podium bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft
Am vergangen Samstag machten sich Lena Maurer und Markus Scharnowski auf eine weite Reise an die Schweizer Grenze nach Lörrach. Dort wurden die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Gewichtheben ausgetragen.
Für die Frauen Begann das Abwiegen um 8:30 Uhr. Das bedeutete das man schon um 5:00 Uhr aus dem Bett musste um die drei Stunden Fahrt nach Lörrach anzutreten.
Für Lena hatte dieser noch ein paar weitere Herausforderungen, denn sie hatte in der Woche zuvor Prüfungen und konnte dem entsprechend gar nicht bzw. noch ein Woche früher sehr wenig trainieren. Zudem Schien der Prüfungsstress auch ein wenig das Körpergewicht zu erhöhen.
Dennoch lieferte sie zwei gute Versuche im Reißen von 53kg und 57kg ab. Nur der letzte Versuche mit 60kg war an diesem Tag etwas zu viel. Im Stoßen konnte sie dafür alle Versuche einwandfrei in die Wertung bringen. Diese waren 65kg, 68kg und 71kg. Diese 71kg sind auch nur 1kg unter ihrer Wettkampfbestleistung. Insgesamt war sie damit beste Heberin in ihrer Gewichtsklasse und auch die Beste Juniorin an diesem Tag. Das bedeutete 1 Goldmedaille und einen Pokal.
Für Markus lief es an diesem Tag wie am Schnürchen. Im Reißen gelangen ihm drei gültige Versuche von 87kg, 92kg und 95kg. Dadurch hat er seine Bestleistung um 2kg verbessert. Im Stoßen begann man mit einem Sicherheitsversuch von 100kg und steigerte dann ohne Probleme auf 110kg. Auch der letzte Versuch von 115kg war kein Problem. Dieser wurde jedoch aus nicht ersichtlichen Gründen ungültig gegeben. Dennoch sind die 205kg im Zweikampf neue Bestleistung und die 210kg sind nun inoffizielle Zweikampfbestleistung. Als Belohnung gab es eine Silbermedaille.
Für die Frauen Begann das Abwiegen um 8:30 Uhr. Das bedeutete das man schon um 5:00 Uhr aus dem Bett musste um die drei Stunden Fahrt nach Lörrach anzutreten.
Für Lena hatte dieser noch ein paar weitere Herausforderungen, denn sie hatte in der Woche zuvor Prüfungen und konnte dem entsprechend gar nicht bzw. noch ein Woche früher sehr wenig trainieren. Zudem Schien der Prüfungsstress auch ein wenig das Körpergewicht zu erhöhen.
Dennoch lieferte sie zwei gute Versuche im Reißen von 53kg und 57kg ab. Nur der letzte Versuche mit 60kg war an diesem Tag etwas zu viel. Im Stoßen konnte sie dafür alle Versuche einwandfrei in die Wertung bringen. Diese waren 65kg, 68kg und 71kg. Diese 71kg sind auch nur 1kg unter ihrer Wettkampfbestleistung. Insgesamt war sie damit beste Heberin in ihrer Gewichtsklasse und auch die Beste Juniorin an diesem Tag. Das bedeutete 1 Goldmedaille und einen Pokal.
Für Markus lief es an diesem Tag wie am Schnürchen. Im Reißen gelangen ihm drei gültige Versuche von 87kg, 92kg und 95kg. Dadurch hat er seine Bestleistung um 2kg verbessert. Im Stoßen begann man mit einem Sicherheitsversuch von 100kg und steigerte dann ohne Probleme auf 110kg. Auch der letzte Versuch von 115kg war kein Problem. Dieser wurde jedoch aus nicht ersichtlichen Gründen ungültig gegeben. Dennoch sind die 205kg im Zweikampf neue Bestleistung und die 210kg sind nun inoffizielle Zweikampfbestleistung. Als Belohnung gab es eine Silbermedaille.
Montag, 24. März 2014
Klassenerhalt gesichert
Am letzten Wettkampftag der Gewichtheben Oberliga in Baden-Würrtemberg empfingen die Gewichtheber aus Magstadt die zweite Mannschaft des SV Germania Obrigheim. Beide Mannschaften hatten das Ziel, möglichst viele Kilogramm über den Kopf zu bringen und zu gewinnen. Das Obrigheim das schaffen wollte und dabei nichts anbrennen lassen wollten sah man daran, dass sie mit zwei Ersatzhebern angereist waren. Das bringt nicht jede Oberliga Mannschaft zu Stande.
Aber auch die Magstadter waren in Bestbesetzung. Das sah man auch schon recht früh, als der erste Block ein solide Führung im Reißen vorgelegt hatte. Nachdem die ersten Versuche der ersten drei Heber beider Mannschaften absolviert waren stand es bereits 86,5 zu 38,9 für Magstadt. Über 40 Punkte müssen erst ein mal aufgeholt werden. Am Ende des Reißens kam Obrigheim immerhin auf 10 Punkte heran. Aber das reichte eben nicht und somit hatte Magstadt den Punkt im Reißen gewonnen und somit zur Halbzeitpause des Wettkampfs den Klassenerhalt gesichert. Obrigheim musste nun das Stoßen gewinnen um sicher in der Oberliga zu bleiben.
Durch die drei Frauen im Team der Magstadter sieht man eine Unausgewogenheit im deutschen Wertungssystem in den Mannschaftswettkämpfen. Magstadt hat in 5 Wettkämpfe das Reißen gewonnen und in 3 verloren. Das Reißen bildet somit einen wichtigen Grundstein für den Magstadter Klassenerhalt. Der Grund dafür ist die Relativtabelle, die Frauen einen leichteren Einstieg bietet, aber auch im Stoßen das Leben etwas schwerer macht, da sie nicht so große absolute Steigerung bewältigen können wie die Männer.
Das machte sich auch an diesem Tag wieder bemerkbar. Nach den ersten 3 Versuche beider Mannschaften stand es im Stoßen 109 zu 106 und somit wurde auch die Gesamtführung von 10 auf 13 Punkte ausgebaut. Nach den zweiten Versuche hat sich der Stand im Stoßen dann umgedreht 118 zu 122 für Obrigheim. Nach den dritten Versuchen der ersten drei Heber der beiden Mannschaften stand es im Stoßen 122 zu 136 für Obrigheim. Somit war der Vorsprung aus dem Reißen aufgebraucht und Obrigheim hatte nun auch eine 3 Punkte Führung im Zweikampf die sie bis zum Schluss nicht mehr hergaben und am Ende mit 448 zu 436 gewannen. Dies bedeute für beide Mannschaften den Klassenerhalt und neue Saisonbestleistungen.
Besonders hervorheben kann man heute die Leistung von Lena Maurer, sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung im Reißen um 5kg auf jetzt 58kg, im Stoßen um 7kg auf jetzt 72kg und im Zweikampf um 12kg auf jetzt 130kg. Und auch die Relativpunktbestleistung lautet jetzt 77 Punkte. Besser kann es an einem Tag für einen Gewichtheber bzw. eine Gewichtheberin nicht laufen. Marie Scharnowski hatte heute keinen guten Tag im Reißen mit nur einem gültigen Versuch mit 33kg, im Stoßen konnte sie aber ihre Bestleistung um 2kg auf 47kg verbessern.
Viel wichtiger als die einzelnen Bestleistungen für den Klassenerhalt war, dass die Magstadter konstant über die ganze Saison gute Leistungen geliefert haben und am Ende den zweitbesten Punkteschnitt aller Mannschaften hatte. Das bedeutet, dass jedes Team Mitglied wichtig war und wenn sich Chancen auf einen Siegpunkt ergaben wurden diese zumeist auch genutzt. Das Magstadt, trotz des zweitbesten Punkteschnitts, Vierte von fünf Mannschaften wurde liegt daran, dass ausnahmslos jeder Gegner, in einem der beiden Wettkämpfe gegen Magstadt, ihre Saisonbestleistung gezeigt haben (wie auch an diesem Tag Obrigheim).
Die Leistungen der Magstadter:
Marie Scharnowski (43,4kg Körpergewicht) 53 Punkte (33kg Reißen/47kg Stoßen)
Julia Obermaier (54,5kg) 74P (50kg/63kg)
Marcel Marongiu (57kg) 62P (70kg/80kg)
Lena Maurer (60,9kg) 77P (58kg/72kg)
Tobias Reichert (73,6kg) 79P (97kg/125kg)
Radovan Klabal (87kg) 91,6P (119kg/147kg)
Video des gesamten Wettkampfs:
Aber auch die Magstadter waren in Bestbesetzung. Das sah man auch schon recht früh, als der erste Block ein solide Führung im Reißen vorgelegt hatte. Nachdem die ersten Versuche der ersten drei Heber beider Mannschaften absolviert waren stand es bereits 86,5 zu 38,9 für Magstadt. Über 40 Punkte müssen erst ein mal aufgeholt werden. Am Ende des Reißens kam Obrigheim immerhin auf 10 Punkte heran. Aber das reichte eben nicht und somit hatte Magstadt den Punkt im Reißen gewonnen und somit zur Halbzeitpause des Wettkampfs den Klassenerhalt gesichert. Obrigheim musste nun das Stoßen gewinnen um sicher in der Oberliga zu bleiben.
Durch die drei Frauen im Team der Magstadter sieht man eine Unausgewogenheit im deutschen Wertungssystem in den Mannschaftswettkämpfen. Magstadt hat in 5 Wettkämpfe das Reißen gewonnen und in 3 verloren. Das Reißen bildet somit einen wichtigen Grundstein für den Magstadter Klassenerhalt. Der Grund dafür ist die Relativtabelle, die Frauen einen leichteren Einstieg bietet, aber auch im Stoßen das Leben etwas schwerer macht, da sie nicht so große absolute Steigerung bewältigen können wie die Männer.
Das machte sich auch an diesem Tag wieder bemerkbar. Nach den ersten 3 Versuche beider Mannschaften stand es im Stoßen 109 zu 106 und somit wurde auch die Gesamtführung von 10 auf 13 Punkte ausgebaut. Nach den zweiten Versuche hat sich der Stand im Stoßen dann umgedreht 118 zu 122 für Obrigheim. Nach den dritten Versuchen der ersten drei Heber der beiden Mannschaften stand es im Stoßen 122 zu 136 für Obrigheim. Somit war der Vorsprung aus dem Reißen aufgebraucht und Obrigheim hatte nun auch eine 3 Punkte Führung im Zweikampf die sie bis zum Schluss nicht mehr hergaben und am Ende mit 448 zu 436 gewannen. Dies bedeute für beide Mannschaften den Klassenerhalt und neue Saisonbestleistungen.
Besonders hervorheben kann man heute die Leistung von Lena Maurer, sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung im Reißen um 5kg auf jetzt 58kg, im Stoßen um 7kg auf jetzt 72kg und im Zweikampf um 12kg auf jetzt 130kg. Und auch die Relativpunktbestleistung lautet jetzt 77 Punkte. Besser kann es an einem Tag für einen Gewichtheber bzw. eine Gewichtheberin nicht laufen. Marie Scharnowski hatte heute keinen guten Tag im Reißen mit nur einem gültigen Versuch mit 33kg, im Stoßen konnte sie aber ihre Bestleistung um 2kg auf 47kg verbessern.
Viel wichtiger als die einzelnen Bestleistungen für den Klassenerhalt war, dass die Magstadter konstant über die ganze Saison gute Leistungen geliefert haben und am Ende den zweitbesten Punkteschnitt aller Mannschaften hatte. Das bedeutet, dass jedes Team Mitglied wichtig war und wenn sich Chancen auf einen Siegpunkt ergaben wurden diese zumeist auch genutzt. Das Magstadt, trotz des zweitbesten Punkteschnitts, Vierte von fünf Mannschaften wurde liegt daran, dass ausnahmslos jeder Gegner, in einem der beiden Wettkämpfe gegen Magstadt, ihre Saisonbestleistung gezeigt haben (wie auch an diesem Tag Obrigheim).
Die Leistungen der Magstadter:
Marie Scharnowski (43,4kg Körpergewicht) 53 Punkte (33kg Reißen/47kg Stoßen)
Julia Obermaier (54,5kg) 74P (50kg/63kg)
Marcel Marongiu (57kg) 62P (70kg/80kg)
Lena Maurer (60,9kg) 77P (58kg/72kg)
Tobias Reichert (73,6kg) 79P (97kg/125kg)
Radovan Klabal (87kg) 91,6P (119kg/147kg)
Video des gesamten Wettkampfs:
Titel nicht verteidigt
Am letzten Wettkampftag der Bezirksliga Rhein-Neckar empfing der SV Magstadt II den SV Fellbach sowie den VFL Nagold II. An diesem Tag ging es darum, den Meisterschaftstitel zu verteidigen.
Für den SV Magstadt eröffnete den Wettkampf der Jugendliche Reinhard Stöhrle mit 54kg im Reißen. Im zweiten Versuch riss er 57kg, was für ihn neue Bestleistung bedeutete. Im Stoßen kam er auf 70kg und im Zweikampf auf 127kg. Diese Zahlen sind allesamt Bestleistung für ihn im Trikot des SV Magstadt.
Als nächstes betrat der ebenfalls noch jugendliche Alex Cotrilea die Wettkampfplattform. Er eröffnete mit 60kg, was bereits neue Bestleistung für ihn bedeutete. Dann riss noch 65kg - das waren 20kg mehr als in seinem letzten Wettkampf. 70kg wollten ihm an diesen Tag nicht gelingen - das wäre mehr gewesen als er im letzten Wettkampf gestoßen hat. Im Stoßen hat er genauso weiter gemacht. Mit dem ersten Versuch von 70kg war bereits die alte Bestleistung übertroffen. Diese baute er mit 75kg und 77kg dann noch weiter aus.
Nun kam mit Patrik Puwek ein erfahrener Heber ins Wettkampfgeschehen. Im Reißen zeigte er drei kämpferisch hervorragende Versuche und konnte alle drei gültig in die Wertung bekommen und hatte am Ende 82kg auf dem Konto, was auch eine Saisonbestleistung darstellte. Im Stoßen lief es nicht ganz so rund. Da brachte er nur den ersten Versuch von 95kg gültig zur Hochstrecke.
Als letzter Magstader betrat Zoran Culjak die Plattform. Im Reißen lief es für ihn nicht rund. Er konnte nur einen Versuch mit 82kg in die Wertung bekommen. Im Stoßen dagegen konnte er seine Saisonbestleistung auf 115kg verbessern.
Dieses Ergebnis hat aber nicht gereicht um den Titel zu verteidigen. Meister wurde der SV Fellbach. Herzlichen Glückwunsch nach Fellbach.
Die Mannschaftsergebnisse waren:
VFL Nagold II - 693 Sinclairpunkte
SV Magstadt II - 754 SP
SV Fellbach - 826 SP
Die Leistungen der Magstadter:
Reinhard Stöhrle (74,1kg Körpergewicht) 162 Sinclairpunkte (57kg Reißen/70kg Stoßen)
Alex Cotirlea (90,2kg) 164 SP (65kg/77kg)
Zoran Culjak (91,7kg) 226 SP (82kg/115kg)
Patrik Puwek (95,3kg) 200 SP (82kg/ 95kg)
Für den SV Magstadt eröffnete den Wettkampf der Jugendliche Reinhard Stöhrle mit 54kg im Reißen. Im zweiten Versuch riss er 57kg, was für ihn neue Bestleistung bedeutete. Im Stoßen kam er auf 70kg und im Zweikampf auf 127kg. Diese Zahlen sind allesamt Bestleistung für ihn im Trikot des SV Magstadt.
Als nächstes betrat der ebenfalls noch jugendliche Alex Cotrilea die Wettkampfplattform. Er eröffnete mit 60kg, was bereits neue Bestleistung für ihn bedeutete. Dann riss noch 65kg - das waren 20kg mehr als in seinem letzten Wettkampf. 70kg wollten ihm an diesen Tag nicht gelingen - das wäre mehr gewesen als er im letzten Wettkampf gestoßen hat. Im Stoßen hat er genauso weiter gemacht. Mit dem ersten Versuch von 70kg war bereits die alte Bestleistung übertroffen. Diese baute er mit 75kg und 77kg dann noch weiter aus.
Nun kam mit Patrik Puwek ein erfahrener Heber ins Wettkampfgeschehen. Im Reißen zeigte er drei kämpferisch hervorragende Versuche und konnte alle drei gültig in die Wertung bekommen und hatte am Ende 82kg auf dem Konto, was auch eine Saisonbestleistung darstellte. Im Stoßen lief es nicht ganz so rund. Da brachte er nur den ersten Versuch von 95kg gültig zur Hochstrecke.
Als letzter Magstader betrat Zoran Culjak die Plattform. Im Reißen lief es für ihn nicht rund. Er konnte nur einen Versuch mit 82kg in die Wertung bekommen. Im Stoßen dagegen konnte er seine Saisonbestleistung auf 115kg verbessern.
Dieses Ergebnis hat aber nicht gereicht um den Titel zu verteidigen. Meister wurde der SV Fellbach. Herzlichen Glückwunsch nach Fellbach.
Die Mannschaftsergebnisse waren:
VFL Nagold II - 693 Sinclairpunkte
SV Magstadt II - 754 SP
SV Fellbach - 826 SP
Die Leistungen der Magstadter:
Reinhard Stöhrle (74,1kg Körpergewicht) 162 Sinclairpunkte (57kg Reißen/70kg Stoßen)
Alex Cotirlea (90,2kg) 164 SP (65kg/77kg)
Zoran Culjak (91,7kg) 226 SP (82kg/115kg)
Patrik Puwek (95,3kg) 200 SP (82kg/ 95kg)
Abonnieren
Posts (Atom)